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Tourverlauf 8 Tage „Israel und Palästina entdecken"
Tag 1: „Unsere kleine Einwanderungswelle" Wir
fliegen von mit der HapagFly von München nach Tel Aviv. Kurze
Fahrt zum nahen Friedensdorf Neve-Shalom/Wahat-As-Salam
(www.nswas.com) zwischen Tel-Aviv und Jerusalem. Wir unterstützen dieses
Friedensprojekt, wo israelische und arabische Familien bewusst versuchen
in guter Nachbarschaft zu leben. Der Lehrplan der Schule umfasst für alle
Schüler Unterrichtsttunden in hebräischer und arabischer Sprache. Dort
beziehen wir unser Quartier für eine Nacht und haben nach dem Abendessen
Gelegenheit, die Gruppe kennenzulernen. Es wird ein Überblick über die
Reise gegeben. Tag 2: „Vor den Toren Jerusalems" Tag 3: „Das ist Jerusalem Altstadt" Tag 4: „Bethlehem" wörtlich: Haus
des Brotes In Nablus.
Besichtigen wir den Tell Ballata, wo von deutschen Archäologen Reste des
alten Sichem freigelegt wurden und Befestigungen des Hyskos, die aufs
17. Jhdt v.Chr. zurückgehen, Besuch des Jakobsbrunnens, wo Jesus der Samariterin
begegnet ist, Besuch des völlig untouristischen arabischen Suq von Nablus,
einem der größten Suqs des Orients. Als
Ort des Mittagessens haben wir eines der schönsten Dachrestaurants, die
ich kenne reserviert. Als wir vor Jahren abends dort waren, ging gerade
der Mond über den gegenüberliegenden Bergen des Tales auf und schien auf
das im Tal liegende Nablus. Der Duft der Wasserpfeifen ließ uns glauben,
wir lebten in 1001 Nacht... Nach
dem Mittagessen gehen wir durch die gartenähnlichen Ausgrabungen des Alten
"Samaria" (Sebaste), das einst
(880-721 v. Chr.) Hauptstadt des Nordreiches war. Verschiedene Siedlungsschichten
sind sehr schön zu sehen. Zeit zum Stöbern im Geschenkshop. Auf
dem Rückweg nach Jerusalem fahren wir noch auf den Berg Gerazim, der für die wenigen noch lebenden „Samariter“ heute
noch der Ort ist wo Abraham seinen Sohn Isaak opfern sollte. Wenn wir
Glück haben, können wir dort einer Bäurin beim Backen des Fladenbrotes
zuschauen.
Tag 6: Südliche
Westbank: Hebron, Herodion, Salomons Teiche In
der Südlichen Westbank besuchen wir zunächst die Abrahamseiche („Mamre). Dort bewirtete Abraham die drei Männer (1.
Buch Mose 18, 1-2) Der zentrale Punkt dieses Tages ist Hebron. Dort befindet sich im Stadtzentrum die Höhle Machpela, die
arabisch Haram-El-Khalil heißt. Sie ist sowohl für Juden, wie auch für
Muslime eine der bedeutensten Heiligtümer. Dort befinden sich nach jüdischer
und muslimischer Tradition die Gräber der Patriarchen: Abraham und Sara,
Jakob und Lea und Isaak und Rebekka. Die Muslime verehren in einem Seitenraum
das Grab Josephs, das nach jüdischer Überlieferung aber in Nablus sein
soll. Wie ein Vulkankrater sieht das Herodion
aus: eine ehemalige Palastanlage des Herodes. Von dort kann man in der
Ferne den Ölberg in Jerusalem, das Tote Meer und das komplette judäische
Bergland überschauen. Auf dem Rückweg machen wir Halt an Salomons Teichen, die für die Wasserversorung Jerusalems zu Zeiten
des Alten Testaments gebaut wurden. Im
Kloster Mar Saba haben wir
eine Begegung mit Bruder Lazarus, einem zum Orthodoxen Glauben konvertierten
Amerikaner, der uns über das Leben im Wüstenkloster berichtet. Wir
treffen uns wieder zum Abendessen, wo der Reiseleiter wieder einmal die
Erinnerung an die vergangenen, erlebnisreichen Tage mit den für die Region
typischen Trinksprüchen festhält. |
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