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  12 Tage Israel-Palästina
  Für Studenten

Land der Bibel

Studienreise Evangelische Fachhochschule Karlshöhe - Ludwigsburg
Leitung: Dr. Erich Scheurer

Preis: ca. 1500 Euro je nach Teilnehmerzahl günstiger

 


Inbegriffene Leistungen:

Flug mit Lufthansa ab Stuttgart via Frankfurt nach Tel Aviv inkl. aller Steuern und Gebühren
Unterkunft in 4er Zimmern, Basis Halbpension (Frühstück + Abendessen)
Bootsfahrt auf See Genezareth, Massada auf und ab zu Fuß, Jordantaufstelle Jericho (es wird erwartet in Restaurant in Jer. für ca. 10 Euro zu essen/trinken)
Alle Eintrittsgelder lt. Reiseausschreibung.
10 Rundreisetage in klimatisierten Bussen + Transfers zu Flughafen Tel Aviv
Deutschsprachiger lizensierter Guide, alle Trinkgelder für Guide, Fahrer und Hotelpersonal (außer in Restaurants)
Reiserücktrittskostenversicherung, Reisekrankenversicherung mit Rückholservice
Gesetzliche Insolvenzversicherung
1 Freiperson bei jeder Teilnehmerzahl

Nicht inbegriffen:

Mittagessen, Getränke, persönliche Ausgaben


Programm

Die Reise hat zwei Schwerpunkte.

  Zum einen werden wir biblisch-historisch und theologisch bedeutsame Orte und damit eine ganze Reihe von Ausgrabungen besuchen. Dabei lernen wir die ebenso aufschlussreichen Landschaftszüge kennen, in denen wir zum Teil auch wandern werden. Bezüge zu einschlägigen biblischen Texten spielen naturgemäß eine wichtige Rolle.

  Zum andern sind Begegnungen in Israel und Palästina geplant - zum Teil noch nicht im ausgedruckten Programm - um diakonische Einrichtungen kennen zu lernen und zu sehen, welchen Beitrag sie zur Bewältigung der Probleme des Landes leisten können.

Schwerpunkte der Reise sind die folgenden vier Regionen.

  Küstenebene

  Galiläa im Norden

  Negev und Totes Meer im Süden

  Jerusalem und Umgebung

Tourverlauf:

1. Tag: Montag, 28.08.

Die Anreise nimmt den ersten Tag in Anspruch. Ein Flug mit HapagFly bringt uns von München nach TEL AVIV. Vom Flughafen werden wir zu unserem Quartier in Tel Aviv gebracht; für eine Ubernachtung.

2. Tag: Dienstag 29.08.

Wir machen uns auf den Weg und fahren mit unserem Bus durch die SCHARON-EBENE nach CASAREA AM MEER und besichtigen Theater, Stadtanlagen und Aquaedukt. Cäsarea wurde von Herodes dem Großen gegründet und war Sitz der römischen Statthalter und der Kreuzfahrer. — Die Ausgrabungen von MEGIDDO am Rande der JESREEL-EBENE geben interessante Einblicke in eine wichtige Stadt im alten Israel. — Anschließend bringt uns der Bus nach einer Fahrt durch die Jesreel-Ebene und die untergaliläischen Berge zu unserem Quartier am SEE GENEZARETH für drei Ubernachtungen.

3. Tag: Mittwoch, 30.08.

Das erste Ziel sind die GOLAN-HÖHEN.

Dort wandern wir durch ein romantisches Tal zu den Ausgrabungen der antiken Stadt GAMLA, wo jüdische Widerstandskämpfer sich verschanzt hatten, bis sie von den Römern besiegt wurden.

Weiter gehts zum TEL DAN, der Metropole des Nordens mit imposanten Stadttoren und ihrem Staatsheiligtum des Nordreiches. Anschließend fahren wir an der israelisch-syrischen Grenze entlang nach BANJAS, wo in der Nähe der Höhlenheiligtümer eine der Jordanquellen entspringt und wandern dem Jordan entlang bis zum Wasserfall, wo der Bus uns abholt um uns auf die Höhe des Golan zu fahren, vorbei an der imposanten Nimrod-Burg durch verschiedene Drusendörfer auf den strategischen BERG BENTAL, von wo man eine imposanten Blick über den halben Golan, über die zerstörte Stadt El Queneitra nach Syrien hinein hat.

Von dort gehts zurück zur Unterkunft am See Genezareth.

4. Tag: Donnerstag, 31.08.

Nach einer Bootsfahrt auf dem SEE GENEZARETH in der Morgenkühle besuchen wir das Nordufer des Sees, wo Jesus gelebt, gepredigt und geheilt hat: KAPERNAUM. Dann fahren wir hinauf nach ZEFAT in Obergaliläa, besuchen Synagogen verschiedener Gruppen und schlendern durch das Viertel der Künstler. NAZARETH Ausstellung im alten Haus + NAZARETH VILLAGE + Verkündigungskirche.  Ein Besuch auf dem MONT TABOR, wo Jesus vor den Augen des Petrus verklärt wurde und nachdem u.a. die dt. Stadt Montabaur benannt ist. Von dort gehts zurück ins Quartier am See.

5. Tag: Freitag, 01. Sept.

Heute besuchen wir TABGHA, wo wir am Ufer des Sees Abendmahl

feiern werden. Danach den Berg der Seligpreisungen.

Dann verlassen wir Galiläa, fahren in die Nähe von BETH SCHEAN, wandern zum Teil hinauf und besichtigen die Ausgrabungen aus der Zeit des alten Israel und der Römer und baden noch in den warmen Seen von SACHNE, bevor wir die Fahrt durch das Jordantal, dem tiefsten Grabeneinbruch der Erde, antreten. Am Ostufer des TOTEN MEERES erreichen wir die ausgegrabene Essener-Siedlung von QUMRAN. — Nach deren Besichtigung steuern wir unser Quartier in JERICHO an.

6. Tag: Samstag, 02. Sept.

Am Morgen wandern wir durch den Naturpark EIN GEDI bis hinauf zum chalkolitischen Höhenheiligtum. Wir essen etwas in Jericho. Durch gute Beziehungen zum Wirt erhalten wir eine Sondergenehmigung im militärischen Sperrgebiet die Taufstelle zu besuchen, wo Johannes der Täufer Jesus getauft hat.

Hoch über dem Toten Meer erhebt sich das imposante Plateau der ehemaligen Höhenfestung MASSADA, die Herodes der Große ausgebaut und in die sich jüdische Widerstandskämpfer zurückgezogen hatten. Aufweg via Rampe, Abweg via legendärem Schlangepfad

Nachdem wir viel geschwitzt haben, lädt das TOTE MEER zum Bad bei Ein Bokek ein. ÜN Jugendherberger Arad.

7.Tag: Sonntag, 03. Sept.

Von Arad aus geht es nach HEBRON. Dort besuchen wir zuerst die „Abrahamseiche“ (Mamre). Dort bewirtete Abraham die drei Männer (1. Buch Mose 18, 1-2) Dort befindet sich im Stadtzentrum die Höhle Machpela, die arabisch Haram-El-Khalil heißt. Sie ist sowohl für Juden, wie auch für Muslime eine der bedeutensten Heiligtümer. Dort befinden sich nach jüdischer und muslimischer Tradition die Gräber der Patriarchen: Abraham und Sara, Jakob und Lea und Isaak und Rebekka. Die Muslime verehren in einem Seitenraum das Grab Josephs, das nach jüdischer Überlieferung aber in Nablus sein soll. Wie ein Vulkankrater sieht das Herodion aus: eine ehemalige Palastanlage des Herodes. Von dort kann man in der Ferne den Ölberg in Jerusalem, das Tote Meer und das komplette judäische Bergland überschauen. Auf dem Rückweg machen wir Halt an Salomons Teichen, die für die Wasserversorung Jerusalems zu Zeiten des Alten Testaments gebaut wurden.

Im Kloster Mar Saba haben wir eine Begegung mit Bruder Lazarus, einem zum Orthodoxen Glauben konvertierten Amerikaner, der uns über das Leben im Wüstenkloster berichtet. Abends geht’s dann in unser Quartier der Abrahamsherberge in Beit Jala

8. Tag: Montag, 04. Sept.

In BEIT JALA bei Bethlehem lassen wir uns die Ausbildungswerkstatt für Behinderte der Organisation Lifegate zeigen und in die Arbeitsweise dieser diakonischen Einrichtung einführen. — Wir besuchen des weiteren das Zentrum von Johnny Shavan und das Internationale Begegnungszentrum Bethlehem von Pfarrer Mitri Raheb. In BETHLEHEM sehen wir die Geburtskirche Christi. Übernachtung wieder in der Abrahamsherberge.

9. Tag: Dienstag, 05. Sept.

Um die historische Bedeutung JERUSALEMS angemessen würdigen zu können, nehmen wir uns für die Altstadt einen ganzen Tag Zeit, fahren zum Olberg, um das ganze Panorama der Stadt zu überblicken, wir sehen Getsemaneh, wandern von dort durch das KIDRONTAL und kreuz und quer durch die engen Gassen der Altstadt, bis zur Grabeskirche um die historischen Orte aufzusuchen.

Wir besuchen auch den heiligen Bezirk. Eintritte in Felsendom und/oder Al Aksa Moschee können zur Zeit nicht über Gruppe gebucht. Es ist unklar, ob im September Einzelne Leute gegen Eintritt vor Ort den Felsendom und die Al Aksa Moschee besuchen können (die Praxis ändert sich alle paar Monate). Übernachtung in Jerusalem.

10. Tag: Mittwoch 06. Sept.

Ebenso ist der Neustadt ein ganzer Tag gewidmet. Wir beginnen mit der Besichtigung der bekannten Menora am Eingang der KNESSET, dem Sitz des israelischen Parlaments, und besuchen anschließend das ISRAEL-MUSEUM mit dem Schrein des Buches, in dem Schriftfunde aus Qumran gezeigt werden, und der archäologischen Abteilung. Im Garten des Hotels Holyland West besuchen wir ein interessantens Modell Jerusalems aus der Zeit Jesu. In Ein Kerem, dem Geburtsort von Johannes dem Täufer besuchen wir den Biblischen Garten, der Einblick in das Leben zur Zeit Jesu gibt. Schließlich nehmen wir uns Zeit für die Holocaust-Gedenkstätte YADVASCHEM.

11. Tag: Donnerstag 07. Sept.

Fahrt nach NABLUS: dort sehen wir den TELL BALLATA sowie den unterirdischen Jakobsbrunnen. An diesem ist Jesus der Samariterin begegnet. Nach einem Bummel und Imbiss im Suq geht’s weiter nach SAMARIA (Sebatya). Dort stand das Schloss von König Ahab. Diese Ausgrabungsstätte hat sich durch die betont untouristische Erscheinung vieles an natürlichem Charme erhalten. Gegen Ende des Tages fahren wir auf den Berg Gerazim. Dort lebt eine der letzten Gemeinden der Samariter. Für sie ist dies der Ort, wo Abraham seinen Sohn Isaak opfern sollte.

12. Tag: Freitag 08. Sept.

An diesem Tag geht unser Flug nach München.

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Verschiedene Empfehlungen zur Freien Verfügung:

Gang über die Stadtmauer (Eintritt! - im November (leider) nur ab Jaffator Richtung Klagemauer betretbar, ist aber auch eindrucksvoll - besser gefallen hat uns der Gang Richtung Damaskustor, von wo man bis zum Stephanstor weitergehen kann, dauert aber wohl zu lang).

Besuch der St. Helens Zisterne auf dem Dach der Grabeskirche, von dort Gang vorbei am Äthiopischen Dorf durch die Äthiopischen Kirchen hinunter zur Grabeskirche.

Wer Lust auf ein Wiener Cafe inmitten der Altstadt hat ist eine Sachertorte zu einem Einspänner im Österreichischen Hospiz.

Den Blick über die Altstadt kann man auch vom Dach des Österreichischen Hospizes genießen.

Es ist kurzfirsitg zu klären, ob und wenn ja zu welchen Uhrzeiten der Felsendom und die Al Aksa Moschee besucht werden können.

Abends lohnt sich auch ein Besuch der Ben Yehuda Straße, wo sich die Jugend Jerusalems in zahllosen Restaurants trifft.

Grundsätzlich kann man auch die große moderne Synagoge vom Hotel aus zu Fuß erreichen.

Interessant (mehr historisch als äußerlich) ist auch das Grab des Oskar Schindler auf einem Friedhof Nähe Zionstor, wo auch der Saal des letzten Abendmahls zu besichtigen ist.

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